Anreise nach Dubai

Anreise nach Dubai

Mit offen gestanden gemischten Gefühlen startete ich Anfang September in die Vereinigten Arabischen Emirate, genauer gesagt nach Dubai. Da mich in der Regel eher Orte mit einer älteren Geschichte interessieren, war ich sehr gespannt, was mich vor Ort erwarten würde. Meine zugegeben eher unklare Vorstellung davon wurde beherrscht von außerordentlich reichen Bewohnern, Luxus an jeder Ecke und schier unglaubliche Temperaturen jenseits der 40 Grad Celsius-Marke.

Relativ spät ging unser Direktflug ab München mit der Lufthansa Richtung Dubai International Airport (DBX) und an dieser Stelle muss ich wirklich konstatieren, dass es wirklich ein ganz anderes Erlebnis ist, mit der LH zu fliegen, als mit irgendeiner anderen Airline. Vielleicht war es auch nur Glück oder Zufall, aber das Flugzeug war gefühlt viel komfortabler und auch sauberer, das Essen genießbarer und der Service um Längen besser. Leider hat dieser Komfort natürlich auch seinen Preis, so dass der Otto-Normalverbraucher wohl nicht bei jeder Reise in den Genuss der Lufthansa kommen wird.

Angekommen in der Dubai dann ein relativ bekanntes Bild. Der Dubai International Airport sieht dem Münchner Flughafen nicht nur relativ, sondern sogar sehr ähnlich. Klar, die Uhren an den Wänden sind bei uns in Bayern nicht unbedingt von Rolex, aber ansonsten fallen nicht viele großartige Unterschiede auf. Dafür ist es sehr offensichtlich, dass wesentlich weniger Menschen in den weißen Dishdashas unterwegs sind, als beispielsweise im Oman! Dubai versteht sich augenscheinlich als modernes und an westliche Standards angepasstes Land.

Am Flughafen wurden wir direkt von einem Fahrer abgeholt. Erfreulich war, dass wir nicht mit vielen anderen in einen Bus gepfercht wurden, sondern ein eigenes Auto für uns bekamen. In Dubai sind übrigens bestimmt drei Viertel aller Fahrzeuge weiß, was wohl zum einen mit den Temperaturen zusammenhängt und zum anderen damit, dass man den feinen Wüstenstaub auf dunklen Fahrzeugen besser erkennen kann.

Die Fahrt von etwa 40km durch die Stadt bis zu unserem Hotel, dem Atlantis, The Palm, dauerte ungefähr 45 Minuten, bei mäßigem Verkehr. Auffallend ist, dass die Hauptverkehrsstraßen (Autobahnen) sehr breitspurig angelegt sind: ein weiteres Merkmal dafür, dass Dubai City keine Stadt mit einer langen Tradition ist, denn die Infrastruktur entstand spät genug, um hinreichend planen zu können. Direkt nach dem Flughafen überqueren wir den Dubai Creek, auf den ich später noch einmal in einem eigenen Artikel zurückkommen werde. Danach durchfahren wir das Geschäftsviertel, das sich links und rechts von der Straße erstreckt. Ein Wolkenkratzer folgt auf den nächsten, viele als sogenannte „Twin Towers“. Aus einiger Entfernung und durch den Dunst, der über der ganzen Stadt liegt, können wir auch bereits den Burj Khalifa erspähen, derzeit das höchste Gebäude der Welt. Bereits von weitem ist die Höhe wirklich beeindruckend!

Modell der Atlantis-Anlage

Modell der Atlantis-Anlage

Wenn wir schon bei beeindruckend sind: nur wenig später erreichen wir auch schon das Ziel unserer Fahrt: The Palm, Jumeirah. Die einzige der drei geplanten Palm Islands, die bislang fertiggestellt wurde, beherbergt neben vielen verschiedenen privat genutzten Wohneinheiten, Häusern, Chalets und Villen unter anderem auch das Atlantis, The Palm, in dem wir für die nächste Woche untergebracht sind. Mehr dazu gibt’s im eigenen Bericht!