Ein Tag auf der Landshuter Hochzeit

Ein Tag auf der Landshuter Hochzeit

Zur Erinnerung an die Hochzeit von Herzog Georg des Reichen mit seiner Hedwig Jagiellonica aus dem Jahre 1475 wird alle vier Jahre ein historisches Fest in Landshut gefeiert. Die Innenstadt wird dabei in eine Mittelalterszenerie verwandelt und es scheint, als würden sämtliche Einwohner Landshuts an den Aufführungen mitwirken.

Lagerleben auf der LaHo

Lagerleben auf der LaHo

Überall sieht man Akteure der Hochzeit in mittelalterlichen Gewändern durch die Straßen ziehen. Wer, wie wir, sonntags kommt, kann auch den Brautzug durch die Stadt beobachten, wenn er, wie wir, nicht zu spät kommt. Parken ist zu den Tagen der „LaHo“ in Landshut kaum möglich, es werden jedoch von allen umliegenden Parkmöglichkeiten günstige Shuttlebusse angeboten, mit denen man bedenkenlos fahren kann.

Wer sich am Spektakel in der Stadtmitte satt gesehen hat, kann direkt auf das Gelände der Grieserwiese gehen, denn dort wird das Lagerleben veranschaulicht, es finden sogar Reiter- und Ritterspiele statt. Dazu gibt es jede erdenkliche Köstlichkeit in flüssiger und fester Form zu erwerben, hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten. Besonders zu empfehlen ist in meinen Augen die Ritterschenke, in der von morgens bis abends der für die Landshuter Hochzeit so bekannte „Hallo“-Ruf ertönt und in der man sich mit allerlei Rittern und Jungfrauen austauschen kann.

Mein Fazit: Gerade weil die Landshuter Hochzeit (Webseite) nur alle vier Jahre stattfindet und weil es für alle Beteiligten ein immens hoher Aufwand ist, den Besuchern dieses historische Ereignis so authentisch wie möglich zu vermitteln, ist die LaHo auf jeden Fall immer einen Besuch wert! Ich persönlich werde mich für 2017 auch auf jeden Fall frühzeitig um Karten bemühen!