Thailand: Anreise Koh Samui über Bangkok

Thailand: Anreise Koh Samui über Bangkok

Endlich war es soweit, der Abflug nach Thailand stand bevor. Unser Flug mit Thai Airways startete ab München und war mit 12 Stunden bis nach Bangkok angekündigt. Es hätte Alternativen zu dem Direktflug der Thai Airways gegeben, allerdings nur mit Zwischenstopps in Jakarta, Dubai oder Singapur. Die Ersparnis dabei betrug zwar teils über 100 Euro, aber verglichen mit einer teils um das doppelte verlängerten Reisedauer war der Direktflug die einzig wahre Entscheidung für uns.

Erwähnenswert ist in jedem Fall noch der freundliche Hinweis der Thai Airways-Mitarbeiterin am Check-In-Counter, die unser Gepäck direkt für den separat gebuchten Inlandsflug nach Koh Samui eincheckte. Sie ermahnte uns jedoch, beim Check-In in BKK auf jeden Fall anzugeben, dass unser Gepäck weitergeleitet werden sollte. Hierfür gab sie uns einen Gepäckschein mit.

Anflug Koh Samui

Anflug Koh Samui

Der Flug an sich verlief ereignislos. Thai Airways setzte eine zweistöckige Boeing 737-400 ein, eine Maschine, die zwar ausreichend Platz bietet, aber – im Gegensatz zu anderen Langstreckenmaschinen – keine Fernseher bzw. Konsolen an jedem Sitzplatz hat. Das Essen an Board war akzeptabel, aber auch hier habe ich schon besser gegessen. Dafür war der Service ohne Beanstandungen, sehr freundlich und zuvorkommend. Wichtig war vor allem der Hinweis, dass der Sonnenaufgang sehr schnell und sehr intensiv zu erwarten sei und man die Fenster bzw. den Sonnenschutz besser schließen sollte, um schlafen zu können.

Das Publikum an Bord war durchaus interessant. Familien mit kleinen Kindern konnte man eher weniger beobachten, dafür umso mehr Gruppen älterer Herren, aber auch viele interkulturelle Paare, dabei jedoch ausschließlich der Mann westlich, die Frau thailändisch oder zumindest asiatisch.

Wir erreichten den Bangkok-Suvarnabhumi Airport pünktlich und ohne größere Turbulenzen. Dort angekommen, folgten wir den übersichtlichen Hinweisschildern, bis uns zwei freundliche Mitarbeiter ansprachen und den Weg zum Check-In-Counter zeigten. Das Einchecken verlief auch bei Bangkok Air problemlos und auch unser Gepäck wurde direkt umgeladen, ohne dass wir es dazwischen abholen mussten. Zwischen der Landung und dem Weiterflug hatten wir uns zwei Stunden Zeit gelassen. Etwa eine Stunde davon war zwar im Nachhinein zu viel eingeplant, aber zur Sicherheit würde ich das wohl wieder genauso machen.

Akyra Chura Samui

Akyra Chura Samui

Die kleine Inlandsmaschine der Bangkok Airways nach Koh Samui war erst mit ca. 30minütiger Verspätung zum Boarding bereit, dafür gab es am Flughafen aber gratis WLAN-Karten, die gegen eine Unterschrift genutzt werden durften. Der weitere Abflugbereich war allerdings nicht spektakulär, auch die wenigen Geschäfte waren nichts besonderes. Schließlich an Bord der kleinen Maschine hatten wir kaum Platz genommen, als die Maschine schon wieder zur Landung ansetzte. Nur knapp 45 Minuten nach dem Starte tauchte die Maschine durch das Wolkenmeer hinab und der Golf von Thailand glitzerte unter uns im Sonnenlicht. Nur wenige Minuten später konnten wir bereits die ersten grünen Berge vor uns erkennen. Kurz darauf überflog die Maschine nur knapp einen Strand und grüne Palmen, um dann auf einer plötzlich erscheinenden Landebahn aufzusetzen.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Der Samui Airport. Tatsächlich mit nichts bisher gesehenem zu vergleichen! Eine Start- und Landebahn, gelegen mitten im Grünen, eingezäunt von einem einfachen Maschendrahtzaun ohne weitere erkennbare Sicherheitsmaßnahmen. Aus dem Flugzeug steigt man direkt auf das Rollfeld, wo die Fluggäste mit offenen Bussen abgeholt und zum „Terminal“ gefahren werden. Das „Terminal“ verdient seinen Namen eigentlich nicht, handelt es sich doch um ein einfaches, aus Holz und Backsteinen erbautes und mit einem Schilfdach versehenes Gebäude. Der ganze Aufenthalt besteht aus der Entgegennahme des Gepäcks, dann geht es auch schon hinaus auf die Straße. Empfangen wird man von einem Taxivermittler, der die Fluggäste je nach deren Wünschen an einen Stand weiterleitet. Wer sich auf ein Gruppentaxi einlassen will, fährt mit einem offenen Sammelfahrzeug. Das ist zwar günstiger, man muss jedoch warten, bis das Taxi voll besetzt ist und an jeder Haltestelle der anderen Fahrgäste halten. Uns war das nach der langen Anreise jedoch zu stressig und so entschieden wir uns für ein „Private Taxi“, ein eigenes, klimatisiertes Taxi. Durchaus teurer, aber um einiges relaxter!

Geschafft, aber glücklich wurden wir daraufhin am Hotel, dem Akyra Chura Samui, abgesetzt und konnten noch einen ersten Nachmmittag am Pool unter thailändischer Sonne genießen. Auch der Sonnenuntergang machte wirklich einiges her.