Thailand: Monkey Show

Thailand: Monkey Show

Monkey Show

Monkey Show

Unser nächster Stopp war nur wenige Minuten später als „Monkey Show“ angekündigt. Unser Jeep bretterte über eine Wiese, die hier und dort vom Stamm einer Palme unterbrochen wurde. Hinter zwei anderen Mr. Ung-Fahrzeugen kamen wir zum Stehen, dachten wir – Dang hatte die durch den Regen des Vortags aufgeweichte Wiese allerdings leicht unterschätzt und rutschte nach seiner Vollbremsung auf das vor uns geparkte Fahrzeug. Außer einem lauten Krachen und zwei, vielleicht drei neuen Kratzern an den ohnehin schon ramponierten Stoßstangen geschah jedoch nichts. Dass derartige Unfälle sogar zur Tagesordnung gehörten, erfuhren wir später dann nochmal am eigenen Leib. Aber zurück zur Palmenwiese und der Monkey Show!

Immer zwei Gäste erhalten zusammen eine frisch geöffnete Kokosnuss und werden dann zu einer etwas einsam stehenden Palme gelotst. Dort liegen am Fuß des Stammes bereits eine Menge Gummireifen am Boden, die den Schauplatz des Geschehens verraten. Die ganze Action ist schnell erklärt und an sich wenig spektakulär: dressierter Affe klettert auf Palme, dreht Kokosnuss ab und lässt sie fallen, Affe klettert wieder runter. Ist ganz witzig, aber die Tiere scheinen nicht sehr glücklich zu sein. Deshalb hat diese ganze Attraktion einen faden Beigeschmack. Nach der Vorführung ging es weiter zum zweiten festgebundenen Tier, sogar noch ein Junges. Wer sich brav anstellte, durfte mit dem geduldigen, aber quickfidelen Tier ein Foto schießen. Man sollte nur auf alles Bunte sowie jegliche Kopfbedeckungen achten, denn die mopst der Lausbub gerne mal.